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Deutschland ist Weltmeister! 3:1 gegen Brasilien im WM-Finale

6. Sept.
3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 13 Stunden

Deutschland ist SOCCA-Weltmeister 2026! Vor heimischer Kulisse in Essen krönt sich die deutsche Kleinfeldfußball-Nationalmannschaft zum Weltmeister. In einem packenden Finale gegen Brasilien dreht das deutsche Team einen frühen Rückstand noch vor der Halbzeit und setzt sich am Ende mit 3:1 durch.


Es ist vollbracht: Deutschland gewinnt den natural elements SOCCA World Cup 2026 und krönt sich im eigenen Land zum Weltmeister. Im großen Finale im Pop-up-Stadion auf dem Kennedyplatz setzte sich die deutsche Nationalmannschaft mit 3:1 gegen Brasilien durch.


Dabei sah es zu Beginn des Endspiels zunächst nicht nach einem deutschen Fußballfest aus.


Gaspard Fehlinger beim 1:1 Ausgleichstreffer für Deutschland. Foto: Julian Meusel
Gaspard Fehlinger beim 1:1 Ausgleichstreffer für Deutschland. Foto: Julian Meusel

Brasilien erwischt den besseren Start

Die brasilianische Mannschaft fand deutlich besser in die Partie. Deutschland wirkte in den ersten Minuten noch etwas unsicher und hatte Schwierigkeiten, den eigenen Rhythmus zu finden. Brasilien trat dagegen abgeklärt auf, setzte die deutsche Mannschaft unter Druck und belohnte sich bereits in der 6. Spielminute: De Lima erzielte das 0:1.


Deutschland brauchte einige Zeit, um sich in das Finale hineinzukämpfen. Mit zunehmender Spieldauer stabilisierte sich die Mannschaft jedoch und fand immer bessere Lösungen gegen die Brasilianer.


Und dann änderte sich das Spiel innerhalb weniger Minuten komplett.


Der Brasilianer Welington Gomes de Moura am Ball gegen Ilias Anan. Foto: Julian Meusel
Der Brasilianer Welington Gomes de Moura am Ball gegen Ilias Anan. Foto: Julian Meusel

Deutschland dreht das Finale noch vor der Pause

In der 20. Spielminute gelang Deutschland der Ausgleich. Fehlinger traf zum 1:1 und brachte das Stadion zurück.


Doch damit nicht genug: In der Nachspielzeit der ersten Hälfte schlug Deutschland erneut zu. Kobrowski erzielte in der 22. Minute das 2:1.


Innerhalb weniger Minuten hatte die deutsche Mannschaft aus einem 0:1-Rückstand eine Führung gemacht und ging mit einem völlig veränderten Momentum in die zweite Hälfte.


Raffael Kobrowski der Torschütze des 2:1 hier am Ball. Foto: Julian Meusel
Raffael Kobrowski der Torschütze des 2:1 hier am Ball. Foto: Julian Meusel

Deutschland hält dem brasilianischen Druck stand

Nach dem Seitenwechsel veränderte sich das Spiel. Brasilien musste kommen und erhöhte zunehmend den Druck. Phasenweise agierten die Südamerikaner mit Flying Goalie und versuchten, durch Überzahlsituationen und frühes Pressing den deutschen Spielaufbau zu stören.


Deutschland fand darauf jedoch immer wieder die passende Antwort.


Gerade im eigenen Spielaufbau zeigte sich die Mannschaft extrem pressingresistent. Über den Torhüter und die Spieler in der ersten Linie ließ Deutschland den Ball immer wieder ruhig laufen, löste sich aus Drucksituationen und zwang Brasilien zu viel Laufarbeit.


Dass Deutschland dabei lange Phasen in der eigenen Hälfte verbrachte, zeigt auch die Auswertung von Veo Analytics: 55 Prozent des deutschen Ballbesitzes fanden in der eigenen Defensivzone statt, 26 Prozent im Mittelfeld und 19 Prozent in der Angriffszone.


Brasilien kam trotzdem immer wieder zu Abschlüssen und verbuchte über die gesamte Partie 23 Schüsse, Deutschland kam auf 16. Beim Ballbesitz zeigte sich mit 50:50 ein vollkommen ausgeglichenes Bild. Auch bei den angekommenen Pässen lagen beide Mannschaften mit 150 für Deutschland und 169 für Brasilien nah beieinander.


Doch während Brasilien auf den Ausgleich drängte, verteidigte Deutschland die Führung leidenschaftlich und wartete auf die entscheidende Gelegenheit.


Kohlstädt macht den WM-Titel perfekt

Die kam kurz vor Schluss.


Nach einem brasilianischen Angriff schaltete Deutschland schnell um. In der 39. Spielminute vollendete Kohlstädt den deutschen Konter zum 3:1.

Die Entscheidung.


Wenig später ertönte der Schlusspfiff – und auf dem Kennedyplatz gab es kein Halten mehr.


Deutschland ist Weltmeister.


Gaspard Fehlinger (links) und Max Kruse (rechts) beim Jubeln kurz nach Abpfiff. Foto: Julian Meusel
Gaspard Fehlinger (links) und Max Kruse (rechts) beim Jubeln kurz nach Abpfiff. Foto: Julian Meusel

Vor heimischer Kulisse, mitten in Essen und nach einem Finale, in dem die Mannschaft zunächst zurücklag, sich zurückkämpfte und schließlich genau in den entscheidenden Momenten zur Stelle war.


Mit dem 3:1 gegen Brasilien endet der natural elements SOCCA World Cup 2026 mit dem größtmöglichen sportlichen Erfolg für die deutsche Nationalmannschaft.


Ein Finale für die Geschichtsbücher. Ein Titel vor heimischer Kulisse. Deutschland ist SOCCA-Weltmeister 2026.


 
 
 

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